Vollamortisationsverträge (Full-Pay-Out-Verträge)
Während der vereinbarten, unkündbaren Vertragsdauer werden mit dem Leasingentgelt (fast) die gesamten Anschaffungskosten amortisiert. Der nicht amortisierte Wert beträgt meist 1 bis 3 Leasingentgelte.
Teilamortisationsverträge (Restwert-Verträge)
Bei diesem Modell wird vertraglich ein wirtschaftlich gerechtfertigter Restwert zum Ende der unkündbaren Vertragslaufzeit festgesetzt, der dem voraussichtlichen Objektwert entspricht. Der Restwert wird als nicht amortisierbarer Teil angesetzt, die Rate ist im Vergleich zu einer Vollamortisation (bei gleichen Bedingungen) entsprechend niedriger.
Sale & Lease Back - Verträge
Diese Sonderform der Leasingverträge beschreibt den Verkauf eines Objektes durch den bisherigen Eigentümer an die Leasinggesellschaft, welche das Objekt an den Verkäufer rückverleast. Sale & Lease Back Verträge können als Voll- oder Teil-amortisation - auch mit Vorleistungen - gestaltet werden.
Operating-Leasing-Verträge
Unter Operating-Leasing versteht man die Nutzungsüberlassung eines Wirtschaftsgutes. Bei dieser Variante steht der Mietaspekt im Vordergrund, ein Eigentumserwerb ist nicht beabsichtigt.
Mietkaufverträge
Bei dieser Vertragsart erfolgt die Aktivierung des Leasing-Objektes beim Leasingnehmer (Mietkäufer). Das wirtschaftliche Eigentum des Leasingobjektes wird ebenfalls dem Mietkäufer zugerechnet.
IAS-Leasingverträge
Diese Vertragsart beleuchtet die Aspekte des International Accounting Standards (IAS), welcher im europäischen Raum einen weit verbreiteten Bilanzierungsstandard darstellt. Es erfolgt eine grundsätzliche Differenzierung nach "Finance Leases" oder "Operate Leases".
Mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Leasingverbandes.